Partikelcharakterisierung

Classizer One von EOS

Classizer One charakterisiert Partikel in Mischungen oder monodispersen Proben im Bereich von 0.1 – 20 μm. Einzelne Populationen sind im Hinblick auf Partikelgrößenverteilung, Anzahl, Konzentration, Überkorn oder statistische Werte analysierbar. Neben den Daten für die Partikel sind auch Stabilität, Benetzungsverhalten sowie Verunreinigungen in einer Probe bestimmbar.

Eigenschaften
  • Messungen in monodispersen Proben oder Gemischen
  • Messungen im Durchfluß
  • Klassifizierung, Größenmessung und optische Parameter
  • Bestimmung von Überkorn und Verunreinigungen
  • Patentierte Methode
  • Messbereich 0.1 – 20 μm

Weitere Informationen

Die patentierte Methode SPES (Kurzform für Single Particle Extinction and Scattering) basiert auf der interferometrischen Analyse einer in Vorwärtsrichtung durch ein einzelnes Partikel gestreuten Wellenfront. Teilchen werden dafür in einer Flüssigkeit dispergiert und in einem laminaren Strom durch eine Durchflußzelle geführt. Dort werden die vereinzelten Partikel von einem fokussierten Laserstrahl getroffen. Die Partikel erzeugen dabei ein Interferenzmuster zwischen dem Laserstrahl und dem vorwärts gestreuten Licht, welches in einer Photodiode aufgezeichnet wird.

Dieses Interferenzmuster zeigt dunkle und helle Ringe, die von Partikelart zu Partikelart unterschiedlich sind, da sie durch die spezifischen optischen Eigenschaften der jeweiligen Einzelteilchen beeinflusst sind.

Eine dedizierte Pulsformanalyse bewertet die Streulichtsignale und ermittelt jeweils zwei voneinander unabhängige optische Parameter, den realen und den imaginären Teil des vorwärts gestreuten Feldes und bestimmt zusätzlich die Anzahl der Partikel.  Innerhalb weniger Minuten erzeugt die SPES-Technologie die sogenannten EOS CLOUDS. Dabei handelt es sich um 2D-Histogramme, die einen optischen Fingerabdruck der Probe darstellen.

SPES erlaubt nicht nur die Messung von Proben aus einem Material. Eine Mischung als Probe erzeugt simultan “Clouds” für die einzelne Partikelpopulationen, die dann individuell ausgewählt und analysiert werden können. Der Anwender kann somit einzelne Partikelpopulation in Mischungen detektieren und in der EOS CLOUD darstellen.

Die SPES-Technologie ist Basis des EOS-Messsystems Classizer One. Der Classizer One kann Partikel im Größenbereich von 0.1 – 20 μm in Flüssigkeiten messen. Die Proben liegen in einer Partikelkonzentration von etwa 106 Teilchen pro Milliliter vor, Gemische sind dabei genauso analysierbar wie Proben einer Partikelart. Typische Messzeiten liegen im Bereich von 10 Minuten.

Anwendungen

Forschung und Entwicklung
Prozessüberwachung
Erkennen von Verunreinigungen
Pigmente
Life science
Umweltanalytik
Polymerpartikel- und Agglomerationen

Downloads

CLASSIZER ONE
Application Note Quantitative classification

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Stefan Wittmer
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