Fasergekoppelter optischer Homogenisator für eine gleichmäßige Beleuchtung großer Flächen mit hohem Durchsatz

Der fasergekoppelte optische Homogenisator (FCH, engl: fibre-coupled homogeniser) von Bentham ist ein auf einem Mikrolinsenarray basierendes Modul, das über eine Faser eingekoppelte Strahlung in ein quadratisches, räumlich hochgradig gleichmäßiges (U2 ≥ 98 %) Feld auf die Probenebene projiziert, und zwar über einen breiten Spektralbereich von 200 nm bis 2500 nm. Das Feld kann eine Größe von 60 mm × 60 mm oder 120 mm × 120 mm haben. Optional ist das Modul auch mit zwei Eingängen für zwei Lichtquellen und damit einem erweiterten Wellenlängenbereich erhältlich.
Durch ein aufwändiges optisches Design mit Kollimationsoptik, einem speziell angefertigten Mikrolinsenarray-Paar und Projektionsoptik erreicht das FCH einen typischen Durchsatz von 50 %. Dies ist ein entscheidender Vorteil gegenüber einer Integrationskugel (Ulbrichtkugel). Diese erreicht eine vergleichbare Homogenität nur mit erheblich stärkerer Dämpfung.

In Kombination mit unseren fasergekoppelten, durchstimmbaren Lichtquellen und Lasern bietet der FCH eine intensive, hochgradig gleichmäßige und wellenlängenunabhängige Beleuchtung großer Flächen. Damit ist er für die Detektorcharakterisierung, das Testen von Kameras und Bildsensoren, die Quanteneffizienz(QE)-Messung bei Solarzellen, die Kalibrierung von hyperspektralen und multispektralen Bildgebern sowie viele weitere Anwendungen, welche eine wiederholbare Probenflächenbeleuchtung erfordern geeignet.
Als Faseradapter kann zwischen SMA-905, FC-PC und anderen Steckerformaten gewählt werden.
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