Auch das LOT-QD-Team war von der Sonnenfinsternis fasziniert

Eine Sonnenfinsternis galt bis in die frühe Neuzeit als Unheil bringendes Zeichen göttlicher Mächte. Allerdings endete ein Blutvergießen zwischen Medern und Lydern im Jahre 581 vor Christus mit einer Sonnenfinsternis. Bereits in der Antike wird mit wissenschaftlichen Behandlungen der Na­turereignisse begonnen und die Eta­blierung des heliozentrischen Welt­­bildes durch Kopernikus und Keppler bringt der Forschung neuen Aufwind.

Die Faszination, die solche Spektakel ausüben, ist bis heute ungebrochen. Am 20. März 2015 war es wieder einmal so weit. Dieses Mal bedeckte der Mond die Sonne in Mitteleuropa zu 60 bis 85%.

Das knapp zweieinhalbstündige Na­tur­spektakel lockte viele Menschen nach draußen, natürlich auch das LOT-QD-Team. Da ein direktes Hineinblicken in die Sonne nicht ratsam ist, musste man sein Augenlicht durch Spezialbrillen und Filter schützen. Unser hausinterner Filter-Experte Jürgen Fischbach bereitete fürsorglich Filter vor, die seine Kollegen vor der Strahlung schützten und so ein gefahrloses Erleben des astronomischen Frühlingshighlights garantierten. Dr. Thorsten Pieper, un­ser Kamera-Spezialist, dokumentier­te die Sonnenfinsternis mit einer Andor Zyla-4.2-USB3 mit 4,2 Mio Pixel (Objektiv Exakta 70-210 mm, Blende 22, Belichtungszeit 10 ms, Sonnenfilterfolie Baader AstroSolar OD 3,5 und einem reflektierenden An­dover ND-Filter auf Glas mit OD 1,3).

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