Partikelcharakteristik jetzt auch in Gemischen bestimmen

Effective Optical Solitions, kurz EOS, ist ein innovativer Anbieter für Lösungen im Bereich der Partikelcharakteristik. EOS hat sich auf die Entwicklung von Messgeräten spezialisiert, die Partikel mit der neuartigen patentierten Methode SPES analysieren.
SPES (Single Particle Extinction and Scattering) basiert auf der interferometrischen Analyse einer in Vorwärtsrichtung durch ein einzelnes Partikel gestreuten Wellenfront. Teilchen werden dafür in einer Flüssigkeit dispergiert und in einem laminaren Strom durch eine Durchflusszelle geführt. Dort werden die vereinzelten Partikel von einem fokussierten Laserstrahl getroffen. Die Partikel erzeugen dabei ein Interferenzmuster zwischen dem Laserstrahl und dem vorwärts gestreuten Licht, welches in einer Fotodiode aufgezeichnet wird.

Dieses Interferenzmuster zeigt dunkle und helle Ringe, die von Partikelart zu Partikelart unterschiedlich sind, da sie durch die spezifischen optischen Eigenschaften der jeweiligen Einzelteilchen beeinflusst werden.

Dieses Interferenzmuster zeigt dunkle und helle Ringe, die von Partikelart zu Partikelart unterschiedlich sind, da sie durch die spezifischen optischen Eigenschaften der jeweiligen Einzelteilchen beeinflusst werden.
Eine dedizierte Pulsformanalyse bewertet die Streulichtsignale und ermittelt jeweils zwei voneinander unabhängige optische Parameter, den realen und den imaginären Teil des vorwärts gestreuten Feldes und bestimmt zusätzlich die Anzahl der Partikel.  Innerhalb weniger Minuten erzeugt die SPES-Technologie die sogenannten EOS CLOUDs. Dabei handelt es sich um 2D-Histogramme, die einen optischen Fingerabdruck der Probe darstellen.
SPES erlaubt nicht nur die Messung von Proben aus einem Material. Eine Mischung als Probe erzeugt simultan “Clouds” für die einzelne Partikelpopulationen, die dann individuell ausgewählt und analysiert werden können.

Der Anwender kann also einzelne Partikelpopulation in Mischungen detektieren und in der EOS CLOUD darstellen. Partikelgrößenverteilung, Anzahl, Konzentration, Überkorn oder statistische Werte können entsprechend zur Beschreibung von einzelnen Fraktionen oder der Gesamtprobe gewählt werden. Mit diesen Daten können nicht nur Größenverteilungen sondern auch Formfaktoren, Stabilitäten und Benetzungsverhalten sowie Verunreinigungen bestimmt werden.
Das EOS Messsystem Classizer One kann Partikel im Größenbereich von 0,1 - 20 μm in Flüssigkeiten messen. Die Proben liegen in einer Partikelkonzentration von etwa 10-6 Teilchen pro Milliliter vor, Gemische sind dabei genauso analysierbar, wie Proben einer Partikelart. Typische Messzeiten sind im Bereich von 10 Minuten.
Der Classizer One ist High Tech für das Labor und den Prozess zur Analyse anspruchsvoller Proben, die anderweitig nicht gemessen werden können.

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